Bildhauer Martin Amerbauer (Mitte); Margit Fröhlich (wissenschaftliche und kaufmännisch-organisatorische Leitung Museen und Sammlung Landesmuseum Burgenland; links) und Klaudia Fritz (kfm.-organisatorische Leitung Synagoge Kobersdorf | AiR | LAB; rechts)
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Erstmals Skulptur von Martin Amerbauer im Burgenland zu sehen

Der österreichische Bildhauer präsentiert eines seiner Werke im KUZ Eisenstadt. 

Im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt ist erstmals im Burgenland eine Skulptur des österreichischen Bildhauers Martin Amerbauer ausgestellt. Die Arbeit wird bis 27. September 2026 öffentlich präsentiert und markiert damit einen besonderen Schritt in der Ausstellungstätigkeit des Künstlers, der bislang noch nie im Burgenland vertreten war.

Seit 2008 ist der Künstler international in Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und hat mit über 90 Ausstellungen im In- und Ausland ein umfassendes Œuvre aufgebaut, das Skulptur, Objektkunst und konzeptuelle Arbeiten umfasst. Die Präsentation im Herzen der Landeshauptstadt Eisenstadt stellt einen weiteren Meilenstein in der mehr als fünfzehnjährigen Ausstellungsgeschichte Amerbauers dar.

Die gezeigte Skulptur steht exemplarisch für Amerbauers künstlerische Handschrift, die durch eine Verbindung von intellektueller Strenge, philosophischer Reflexion und materieller Verdichtung geprägt ist. Der ausgebildete Mathematiker und promovierte Wissenschaftler entwickelte seine künstlerische Praxis aus einer interdisziplinären Perspektive, die sich in vielen seiner Arbeiten widerspiegelt.

Das Werk ist im Extrazimmer im 2. Obergeschoß des Kultur Kongress Zentrums Eisenstadt zu sehen und während der regulären Öffnungszeiten für Besucherinnen und Besucher zugänglich.


Dr. Martin Amerbauer
Dr. Martin Amerbauer, geboren 1962 in Linz, lebt und arbeitet heute in Salzburg. Der promovierte Mathematiker studierte neben Mathematik auch Philosophie und Politikwissenschaft – ein interdisziplinärer Hintergrund, der sein künstlerisches Denken bis heute prägt.

Nach langjähriger Tätigkeit als Aikido-Lehrer und einer Ausbildung im Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsdienst widmete er sich ab 2004 intensiv der Bildhauerei, unter anderem in Studien bei dem international renommierten zimbabwischen Bildhauer Tapfuma Gutsa. Seit 2008 ist Amerbauer mit seinen Skulpturen und Objekten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis des Landes Salzburg für Bildende Kunst sowie mehreren Preisen beim ART AWARD der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.