
Nincshof
Wenn ein Dorf beschließt zu verschwinden
Mit: Mona Kospach, Johanna Mertinz, Christoph Krutzler, Skye MacDonald, Gerald Votava
Musik: Ferry Janoska
Regie: Lisa-Maria Cerha
Eine Eigenproduktion der Kulturzentren Burgenland
Nincshof, ein kleines Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze, soll vergessen werden. So der Plan dreier Männer, die sich »die Oblivisten« nennen und rauswollen aus der hektischen Zeit. Wenn niemand mehr von ihnen weiß, können sie und das ganze Dorf in Freiheit und Ruhe leben. Laut Legende ist das in Nincshof schon einmal so gewesen. Ausgerechnet die alte Erna Rohdiebl soll dabei helfen, dass dieses Vorhaben gelingt, denn die drei Männer glauben, dass die alte Frau die Freiheit im Blut hat und daher genau die Richtige für ihre Bewegung ist. Erna Rohdiebl wiederum hat in ihrem langen Leben selten Dümmeres als die Idee zu verschwinden gehört, aber ihre Neugierde siegt. Abend für Abend poltern die Oblivisten an ihre Eckbank und plotten bei Speckbroten und Pusztafeigenschnaps ihr Verschwinden. Straßenschilder werden abmontiert, wichtige Feierlichkeiten abgesagt, lästige Fahrradtouristen vergrault. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Wenn da nicht die Neuen aus der Stadt wären. Ein turbulenter Sommer nimmt seinen Lauf!
»Nincshof« von Johanna Sebauer, DuMont Buchverlag, Köln, 2023. Aufführungsrechte vermittelt durch schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln. Die Wiener Proben der Theater-Aufführung Nincshof werden durch NIBRA Aufzüge und die Vienna Grand Gallery ermöglicht.
Liebes Publikum!
Wir möchten Ihnen etwas schenken. Etwas, das man nicht angreifen kann. So wie Erinnerungen. Unsere Nincshof-Lieder, die wir für Sie zu einer Playlist zusammengetragen haben.
Welches Lied hat wohl der Christoph Krutzler ausgesucht? Sicher kein normales. Oder doch? Das von Judith – hat sie es gehört, bei einer Zigarette in der Sonne, als das letzte Bühnenelement endlich fertig war? Und das von Skye – hat er dazu vielleicht getanzt, als er das erste Mal in sein Kostüm schlüpfte? Welches ist wohl von Fabian? Hört ein Dramaturg Musik mit oder ohne Text? Wer im Ensemble hört Klassik? Und wer ist die Kitschnudel? Hatte da vielleicht jemand Liebeskummer? Und was bitte schön hat Triest …
Sie können sich sehr viele Fragen stellen. Und ihre Antworten finden, so wie sie glauben. Oder einfach eine gute Stunde Musik hören.
Wir danken Ihnen von Herzen für diesen Abend – Sie waren bezaubernd!
Hier geht's zur Playlist:
Haben Sie sich schon immer gefragt, was Oblivismus ist?
Hier geht’s zur Erklärung von Valentin Salmerak:
OBLIVISMUS
Nincshof – Behind the Scenes





















